Begegnung der anderen Art

 

Raum und Zeit spielen keine Rolle! Hörte bzw. las ich häufig, ohne wirklich zu wissen, was gemeint war. Bis zu meinem Erlebnis, “der anderen Art”. In den Jahren 2002 bis etwa 2005 gab es monatliche Meditationsabende in meinen Räumen, zu denen sich meine “Sofagäste” gesellten. Wir begaben uns, von meiner damaligen Kollegin *Safira, in eine gechannelte Meditation, um anschließend über die empfangenen Botschaften auszutauschen. Nun denn, einer der besagten Meditationsabende stand vor der Türe und ich lag geplagt von Schmerzen auf meinem Sofa. Wartete auf Safira, um den Abend samt Gästen in ihre Hände zu geben. Ich wollte mich anschließend zurückzuziehen, da ich die nahenden Gäste nicht beunruhigen wollte. Als meine Kollegin mich sah, machte sie keinen Hehl daraus, wie Sch… ich aussehe und keinerlei Energie mehr in mir sei …. Milde ausgedrückt, kurz vor dem Exodus bin ….. So fühlte ich mich auch, ohne zu wissen, was mit mir los war. Safira nahm die Zügel in die Hand und beorderte die bereits eingetroffenen Gäste kurzerhand, sich im Kreis um mich  herum zu stellen ….. Alle befolgten brav und intuitiv, wissend um was es geht, die Order und begannen mich zu schützen. Während Safira imaginären Kontakt mit der Energie, die mich schüttelte aufnahm. Die Energie nannte sich Zirhan und erklärte, mich nicht loslassen zu wollen. Woraufhin mich meine Kollegin fragte, ob ich mit IHM noch Verbindungen hätte… Was ich mit letzter Kraft verneinte, was ihr wiederum die Möglichkeit gab, Hilfe aus anderen Bereichen zu holen. Da es sich hier um einen Fall von unerlaubter Einmischung handelte. Schnell und zuverlässig wurde Zirhan entfernt, wobei Safira sagte: “Den hauen sie jetzt windelweich, der bekommt jetzt seine Strafe” ….Woraufhin ich in meinem Herzen, bitte nicht strafen und Gnade für Zirhan“, gerufen hatte…. Der Spuk war vorbei und ich erholte mich innerhalb drei Tagen aus meinem Dilemma. Wobei ich häufiger an Zirhan denken musste …. hm …. offenen Fragen? Warum hat ER, dass mit mir gemacht? Wie sah er aus? Wer oder was war ER? Hatte man ihn tatsächlich bestraft und wie definiert diese “Rasse” Strafe? ….Hat man IHM Gnade gewährt ???  Ich wollte die Antworten auf meine Fragen suchen und begab  mich auf eine Reise, jenseits dieser irdischen Realität.

Ich begegnete jenen, die meiner Kollegin geholfen hatten, den Angriff auf mich zu beenden …. Ich fragte, ob sie mein Herzensruf um Gnade für Zirhan ereilt hatte und ob man gnädig mit ihm umgegangen war? Was bejaht wurde. Die erste Antwort hatte ich ….Nur Mut Maria, jetzt wo du schon hier bist, kannst du doch noch weitere Fragen stellen …. okay …. Zwei Fragen brennen noch in mir, … darf ich euch die zwei Fragen noch stellen ?? Antwort: JA !!

Was habt ihr mit Zirhan gemacht ?? Antwort …. „wir haben ihn verbannt“ !!

„Darf ich Zirhan besuchen und meine ganz persönliche Frage an IHN stellen“??

….. JA ….. wir weisen dir den Weg „!!

Ich setzte meine Reise mit dem angebotenen Geleit fort. Um zu erfahren, wo Zirhan sich befindet. Als meine Begleiter mich wissen ließen, dass sie nun nicht weiter gehen dürfen, da das kommende Territorium die Zone des Verbannten sei und sich keiner von ihnen weiter annähern dürfe. Mit freundlichem Gruß verabschiedeten sie sich von mir und gingen dahin, woher wir gekommen waren. Mir und meiner selbst überlassen, stand ich da und rief nach Zirhan. Ihm die Wahl lassend, ob er mit mir kommunizieren möchte. Als sich vor mir ein Universum auftat. Welches ich nicht kannte …..Ich sah Planeten, von nie dagewesener Schönheit. In allen Facetten und Farben, in Form geschliffener Edelsteine, fühlte die Unendlichkeit, Materie ohne Schwingung, schön für das Auge, doch ohne Leben, Liebe, Licht, ….. als Zirhan sich auf mich zu bewegt. Nicht fassen könnend, dass ich Besuchserlaubnis für ihn, den Verbannten erhalten hatte. Nachdem wir uns einander mit allen Ehren begrüßt hatten, war Zirhan bereit mir zu erklären, warum er mich angegriffen, sich in mein Leben gedrängt hatte: “Du selbst hast mir als Beispiel dienend gezeigt, wie man das göttliche Gesetz der Nichteinmischung missachtet und so meinte ich, darf ich bei dir das gleiche tun. Wie du bei Anderen” ……… Oh mein Gott, habe ich mich geschämt, erkannt, gelernt … Es fiel mir wie Schuppen von den Augen - es war meine eigene Resonanz, die Zirhan auf mich aufmerksam machte und jetzt sitzt er da, Mutterseelen allein in einem Universum ohne Leben. Wenn das eine Begnadigung war, was wäre dann, die ursprüngliche Strafe gewesen ??? Er fühlte meine Frage und antwortete …. “ Ohne deine Bitte um Gnade, hätte man mich ausgelöscht” ….Ich verabschiedete mich von einem einsamen, traurigen Zirhan, mit den Worten “Darf ich wieder kommen”??? NEIN, … dass ist nicht gestattet …. Wisse ,… es gab noch niemals, eine derartige Lockerung für einen Verbannten ….Ich danke dir”….. Einen kurzen Moment später lag ich, mitfühlend, trauernd, reich an Erfahrung, in meinem Bett und wusste, ich hatte nicht geträumt. Einige Tage, Zirhan`s Schicksal fühlend, gingen ins Land, bis ich erneut den Mut fasste, mich an seine “Richter” zu wenden. Denn mehr als abweisen konnten sie mich ja nicht. Tja … ich hatte das Gefühl, man wusste, ich bin im Anmarsch. Mein Anliegen ahnend, mich Vorsprechen lassend ………. huch ….. Ich (der pseudo- Katholik) ging ehrfurchtsvoll auf die Knie und bat unter Tränen Zirhan die Strafe zu erlassen, … da er ja nur neugierig dem folgte, was ich selbst ausgesendet hatte. Er hatte mir den größten Dienst erwiesen, um mich selbst zu erkennen …. und da ich ihn niemals angeklagt hatte, ….. nun um seine Freiheit bitte - “nun denn, deine Bitte sei gewährt …….. er darf die Verbannung verlassen, wieder ein Teil von uns sein … du darfst zu ihm gehen um ihm die Botschaft zu überbringen”.

Mit meinem Herzen gefüllt voll Liebe, Freude und gleichzeitiger Demut ging ich den mir bekannten Weg. Diesmal ohne Geleit und strahlte vor Glück …..Als das unbekannte, leblose Universum vor mir auftauchte und mit ihm Zirhan …. Es war, als würde in der dunkelsten Nacht die Sonne aufgehen. Die Edelsteinplaneten begannen zu leben, zu strahlen und sich in dem rosa Licht das herein flutete zu bewegen………… Im Laufe der Zeit durfte ich noch viele weitere und sehr liebevolle Treffen mit Zirhan haben ….Doch für heute ist es genug  :o)


*Name geändert

 

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Die Urkraft des Meeres

Im August 2001 hatte ich aus höheren Ebenen den Bescheid bekommen, dass ich zum neuen Jahr, gleich nach dem Jahreswechsel, nach Griechenland fliegen soll.

Ich hätte mit der Urkraft des Meeres/Poseidon noch etwas zu klären.

 

Dazu fiel mir nichts mehr ein.

 

Ich sitze ohne Geld da und soll nach Griechenland gehen.

Irgendwie dachte ich schon, mein lieber Himmel hat nicht mehr alle Tassen im Schrank.

 

Weihnachten stand vor der Tür und meine Ableger (Kinder und Enkel) wollten ein Weihnachtsfest mit allem was so üblicherweise dazu gehört.

Wie immer erklärte ich meiner geistigen Welt, dass sie mir bitte helfen soll, denn ein Flugticket und Hotel im Ausland kostet Geld.

Ich habe im Laufe der Jahre schon viel erlebt, doch so langsam dachte ich, der Himmel macht Scherze.

 

Dann überraschte mich ein Anruf einer Bekannten aus Athen. Sie bat mich die Leitung der Deutschen Filiale der Spedition, in der sie arbeitete, zu übernehmen.

 

Was soll ich sagen, mein Geldbeutel war nicht gerade prall angefüllt.

Ich sagte zu und übernahm vorübergehend die Leitung der Filiale in Deutschland.

Als ich mehr und mehr Chaos in den Unterlagen feststellte, reiste mein Chef eigens aus Athen an. Er wollte mit mir und unserem Steuerberater *Aldo ein Sanierungskonzept auf die Beine stellen, mit dem Ziel, am 01. Januar 2002 in Athen einen Erfolgsbericht vorzulegen.  

 

Nun denn, mein Ticket samt Aufenthalt im Luxushotel war gesichert. Ohne, dass ich einen Cent bezahlen musste, sondern für meinen Auslandsaufenthalt noch ein schönes Taschengeld bekam.

 

Wie geplant kamen Aldo und ich am Flughafen an und fuhren mit Limousine samt Chef landeinwärts in Richtung Hotel, welches direkt am Meer lag. Den Duft der Ägäis noch in der Nase betraten wir unser Hotel für einen kurzen Aufenthalt, um uns frisch zu machen. Anschließend stand ein Essen mit unserem Boss an.  Oh, ich liebe die griechische Küche.

Als wir zu später Stunde unseren Drink in der Hotelbar eingenommen hatten, gingen Aldo und ich auf unsere direkt nebeneinander liegenden Zimmer, um sofort ins Bett zu fallen.

 

Dann kam eine SMS von meinem Sohn mit der Nachricht, dass er mit seiner Frau in der Klinik ist und sie starke Wehen hätte. So, meine erste Nacht in Griechenland und dann will mein Enkelsohn trotz Wehen nicht freiwillig unsere Erde betreten.

Was macht man in diesem Fall???

Die halbe Nacht da sitzen und Hilfe nach Deutschland senden.

 

Den Rest der Nacht konnte ich dann auch nicht mehr schlafen, weil ein unversöhnlicher Meeresgott Namens Poseidon vor mir stand. Ich begann mich mit Poseidon zu verbinden und fragte ihn, was ich ihm denn anbieten darf, um wieder Harmonie zwischen ihm und meiner Energie herzustellen?

Er zeigte mir meinen Diamantring, der mich sehr an meinen ehemaligen Lebensgefährten erinnerte.  Ich sollte den wertvollen, handgearbeiteten Ring ins Meer werfen???

Ups, ich schluckte und sagte: „Muss das sein?“ Er meinte: „Ja!“

Ich wieder: „Gibt es denn keinen vorläufigen Kompromiss?“

Ich bin noch nicht bereit den teuren Ring ins Meer zu werfen??

Meine Tochter wird es verstehen, wenn ich zu meinem Wohle, die Kette welche sie mir geschenkt hatte, dem Meer übergebe.

 

Das Telefon klingelte: Aldo flötete in den Hörer „Kali mera ise kala“ (Guten Morgen geht es dir gut) und fragte mich, ob wir nun Frühstücken wollen. Was ich mit ja beantwortete, da wir einen Marathon in der Firma vor uns hatten.

 

Nachdem unser Tagewerk vollbracht und wir erneut mit unserem Boss essen waren, landeten wir natürlich wieder auf einen Absacker in der Hotelbar.

Hui ja la, hm … es knisterte zwischen Aldo und mir ganz heftig. Ich zog es dann vor, auf mein Zimmer zu gehen und ins Bett zu legen.

Ich hatte mich eine geschlagene Stunde hin und her gewälzt – als ich plötzlich den Drang verspürte zum Meer gehen zu wollen.

Ich nahm mein Handy und schrieb Aldo eine SMS, ob er noch wach sei. Als es sanft an meiner Zimmertüre mit den Worten: „Schläfst du schon?“  klopfte. Oh yeah, ich öffnete und erklärte Aldo, dass ich ans Meer muss. Er daraufhin: „Es ist mitten in der Nacht“. Ich sagte: „Ich muss gehen und wenn du nicht mitkommst, gehe ich alleine.“ Aldo als stolzer Grieche, ließ es sich natürlich nicht nehmen die „schutzlose Frau“ alleine in der fremden Großstadt an den Strand gehen zu lassen und stimmte zu mitzukommen.

Wir verließen das Hotel, bewunderten den Sternenklaren Nachthimmel, ließen das sanfte Meeresrauschen unsere Ohren verwöhnen und den Duft des Wassers in unseren Atem fließen. Wir gingen am Strand entlang und ließen uns dann auf einem Plateau nieder.

 

Aldo wollte die Gunst der Stunde nutzen, um mich zu erobern und begann romantisch seinen Arm um mich zu legen. Ich erklärte ihm aber, dass ich mich jetzt mit dem Meer aussöhnen will und er bitte einige Meter zurücktreten soll, damit ich beginnen kann.

Er soll dabei nicht in der Gefahrenzone stehen und soll, egal was passiert, sich auch nicht nähern. Ich wusste, dass mein Vertrauen geprüft wird. Ich wusste nur noch nicht wie.

Intuitiv stellte ich mich an die vorderste Kante des Plateaus, wobei meine Zehenspitzen schon über den Rand hinaus ragten. Ich schloss meine Augen und setzte mich mit den Energien des Meeres/ Poseidon in Verbindung, um mein Vertrauen zu versichern und die Kette als Wiedergutmachung ins Meer zu werfen.

 

Als ich ein höllisches Rauschen wahrnahm und nass wurde, hielt ich meine Augen aber immer noch geschlossen. Ich fühlte drei Wellen, dann eine unbeschreibliche Seelenruhe. Ich öffnete meine Augen und richtete meinen Blick auf Aldo. Ich erblickte ein Wesen, das weiß wie eine Kalklatte und bewegungsunfähig hinter mir stand. Aldo konnte es nicht glauben, was er eben gesehen hatte.

 

Er sah diese Frau auf dem Plateau stehen, die ihre Hände in den Himmel hob. Er sah wie sich das ruhige Meer in drei hohe Wellen aufbäumte, um sich dann vor ihr wieder zurückzuziehen, ohne sie in die Ewigkeit des Wassers zu ziehen und sie nie wieder herzugeben.

 

Wir machten uns nach einigen Minuten des Resümees wieder auf den Weg zu unserem Hotel. Als dieses in Sichtweite war hat mich fast der Schlag getroffen, da inmitten der Häuserzeile ein Gebäude in blauem Neonlicht mit dem Schriftzug „Hotel Poseidon“ erstrahlte.

 

Jetzt erst wurde mir bewusst, wo wir logiert hatten. In dieser Nacht, um 2:15 Uhr wurde mein Enkelsohn geboren.

Meinen wertvollen Ring habe ich erst zwei Jahre später losgelassen. Ich warf ihn am Strand der Insel Korfu ins Meer und übergab so (allerdings unbewusst) auch den letzten Schmerz über die vergangene Partnerschaft ab. Mit Aldo bin ich noch heute befreundet.

 

*Name geändert

Kontakt

Maria Gambel
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